Die Organe der Seele – Chakren öffnen und reinigen

Zauberhaut Blog – Coaching für Haut und Seele: Chakren öffnen und reinigen
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Lesezeit: 13 Minuten

Emotionen stauen sich in deinem Körper an, wenn du sie nicht richtig loslässt. Die Energiezentren (Chakren) werden blockiert. Du bist nicht mehr im Fluss und Neurodermitis, Magen-Darm-Beschwerden und andere Krankheiten können entstehen. Erfahre, wie du deine Chakren öffnen und reinigen kannst.

In diesem Artikel erfährst du mehr über:

  • Wie ich zur Chakrenarbeit kam
  • Welchen Einfluss Chakren auf die Gesundheit und Krankheit haben
  • Was Chakren sind und wofür die sieben Hauptchakren des Menschen steht
  • Wie du deine Chakren reinigen und aktivieren kannst

Keine Lust zu lesen? Hier ist die passende Podcastfolge:

Chakren und meine gesunde Haut

Mit den Energien der Chakren kam ich im Alter von 17 Jahren das erste Mal in Berührung. Meine Neurodermitis war damals sehr schlimm. Eine Reiki-Meisterin sprach meine Mutter damals beim Yoga an – und dass sie mir helfen könne. Von da an ging ich regelmäßig zu ihr und sie weihte mich in das Reiki ein.

Meine Haut wurde besser und besser – aber nicht nur durch die Reiki Meisterin und ihre Praktiken, sondern durch meine Entwicklung, die ich in der Zeit machten durfte. Ich habe lernen dürfen, auf meine Feinfühligkeit zu hören und was ich kann. Dass ich die Kraft habe, meinen Hautzustand positiv zu beeinflussen und zu spüren, ob meine Chakren geöffnet sind – oder eben nicht.

Ich habe gelernt, wie ich mit der Energie der Chakren arbeiten kann – auch mit anderen Menschen. Denn ich erfuhr, was es heißt, Energie zu erhalten und zu geben und ich habe verstanden, dass wir mehr sind als Haut, Knochen und Blut.

Schließlich habe ich dann für Zauberhaut den Chakren Meditationskurs entwickelt, um dir ein Tool an die Hand zu geben, mit dem du deine Emotionen und Themen aufräumen und loslassen kannst.

Chakren – das Energiesystem des Lebens

Was sind Chakren?

Chakren sind feinstoffliche Energiewirbel im und außerhalb des Körpers. Vielleicht kennst du sie auch schon vom Yoga, von Meditationen, dem Tantra oder Reiki. Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (kurz: TCM) oder dem Ayurveda sind Chakren Teil der Praxis.

Das Wissen um die Chakren hat seinen Ursprung, wie alle anderen energetischen Grundkonzepte auch, in den Schriften des Goldenen Zeitalters, den vedischen Schriften und den Upanishaden.

Der Begriff Chakra stammt aus dem Sanskrit (altindisch) und bedeutet wörtlich übersetzt Rad, Diskus oder Kreis. Mit den Chakren werden die Verbindungsstellen zwischen dem Körper und dem Astralleib des Menschen beschrieben. Es sind Energiezentren, die Einfluss den gesamten Energiefluss deines Körpers und deiner Seele haben. Alte indische und tibetische Texte sprechen von 72.000 bis 350.000 Energiebahnen (Nadis), die sich in den Chakren bündeln.

Was bewirken Chakren?

Chakren sind dazu da, Energien von außen aufzunehmen und dem menschlichen Energiesystem zuzuführen. Sie sind wie Empfangsstationen, Transformatoren und Verteiler ganz verschiedener Energieformen aus dem feinstofflichen Körper des Menschen, der Natur und der Umgebung.

Die Energien werden dann umgewandelt, sodass der physische Körper sie weiterentwickeln kann. Beim Menschen werden diese Energien dann unter anderem als Gedanken, Gefühle oder physische Empfindungen wahrgenommen.

Welchen Einfluss haben Chakren auf die Gesundheit?

Wenn alle Chakren gleichmäßig arbeiten, fühlen wir uns gesund und zufrieden. Es ist also wichtig, dass die Chakren in einem harmonischen Schwingungsverhältnis zueinander stehen. Dabei sollten alle Chakren gleichmäßig weit geöffnet sein. Ist das nicht der Fall, können Unter- bzw. Überfunktionen auftreten, die störend und unangenehm für den Menschen sind.

Die Chakrenarbeit fördert außerdem unsere Lernprozesse und den nachfolgenden Bewusstwerdungsprozess eines jeden Menschen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Persönlichkeitsarbeit und Entwicklung. Verändern sich Persönlichkeitsstrukturen, dann wirkt sich das auch auf den Energiefluss aus – und somit auf alle Chakren.

Du merkst vielleicht schon: Die Lehre über die Chakren ist ziemlich komplex. Und genau das muss dich nicht beunruhigen. Es ist viel wichtiger, dass du das Wie weißt und nicht das Was. Deswegen erfährst du in diesem Artikel grundlegendes Wissen zu den sieben Hauptchakren und die dazu passende Chakra Meditation.

Die 7 Hauptenergiezentren des Menschen

Wo befinden sich die 7 Chakren?

Sieben der Chakren werden als Hauptenergiezentren des Menschen angesehen und befinden sich entlang der Wirbelsäule bzw. auf der senkrechten Mittelachse des Körpers. Die Chakren sind nicht sichtbar, du kannst sie dir aber so vorstellen, als würden sie an beschriebener Stelle trichterförmig, mehrere Zentimeter über die Körperoberfläche hinausragen.

Die sieben Chakren sind miteinander verbunden und bilden eine Energielinie, welche die von den Chakren zugeführte Energie im gesamten menschlichen Organismus verteilt. Dabei versorgt jedes Chakra einen bestimmten Bereich des Körpers mit Energie.

Jedes der sieben Chakren ist einem Lebensbereich bzw. Wirkungsbereich zugeordnet. Dabei schwingt jedes Chakra in einer seiner Aufgabe entsprechenden Grundfarbe und steht mit dem bestimmten Organen und Körperbereichen in Verbindung.

Zauberhaut – Coaching für Haut und Seele – Chakren – die 7 Energiezentren des Menschen
Die sieben Chakren, ihre Position und Farben. | © Zauberhaut

Wofür stehen die 7 Chakren?

Die sieben Chakren lassen sich in die unteren und oberen Chakren einteilen, wobei die Energien der unteren Chakren langsamer schwingen als die oberen. Die unteren Chakren stehen mit den Grundbedürfnissen und Emotionen des Menschen in Verbindung; die oberen Chakren entsprechen den höheren geistigen und spirituellen Bestrebungen und Fähigkeiten des Menschen.

Die sieben Chakren stehen darüber hinaus mit den sieben Hauptdrüsen des endokrinen Systems (das endokrine System ist die Gesamtheit aller hormonbildenden Organe und Zellen) in Verbindung.

Außerdem steuert jedes Chakra einen spezifischen Aspekt des menschlichen Verhaltens, der menschlichen Entwicklung und wird seinerseits davon geprägt.

Die Beschaffenheit der Kanäle macht aus, wieviel Lebensenergie in unseren Körper fließen kann. Je mehr Energie in uns fließt, umso frischer und lebendiger fühlen wir uns. Diese Kanäle können jedoch durch traumatische Ereignisse oder andere Erebnisse und Emotionen blockiert sein. Bestimmte Bereiche unseres Energiesystems können dann an einer Unterversorgung leiden und unseren Energiehaushalt stören – und sich Krankheit zeigen.

Die 7 Chakren und ihre Bedeutung

Im folgenden gebe ich dir einen Überblick über die 7 verschiedenen Hauptchakren des Menschen und wofür sie stehen. Ich habe auf meinem Podcast außerdem zu jedem Chakra eine Folge für dich, in der ich noch detaillierter auf das jeweilige Chakra eingehe und konkrete Lösungen zu den zugehörigen Blockaden gebe. Möchtest du also noch mehr zum jeweiligen Chakra erfahren, dann höre dir am besten die passende Folge an.

Das Wurzelchakra – Angst auflösen und Urvertrauen zurückgewinnen

Mūlādhāra = Wurzelstütze

Das Wurzelchakra ist das Basiszentrum unter den sieben Chakren. Es ist das erste Chakra und befindet sich zwischen Anus und Genitalien.

Das Wurzelchakra steht in Verbindung mit dem Urvertrauen – dem natürlichsten Zustand des Selbst. Ein aktiviertes Wurzelchakra findet man besonders bei bodenständigen Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Die das Leben bejahen und es lieben.

Unser Urvertrauen kann allerdings durch Ängste blockiert sein. Es fehlt dann oft an Antriebskraft. Da die Energie nicht fließt, ist der gesamte Körper energetisch unterversorgt. Aber: Niemand ist frei von Angst.

Es gibt verschiedene Ängste, wie zum Beispiel die Erwartungsangst (die Angst vor der Angst) oder auch die generalisierte Angst (wenn Sorgen übersteigert erlebt werden). Die Anzeichen sind vielseitig: Herzrasen, Zittern, Ruhelosigkeit, Schwitzen, Mundtrockenheit, Übelkeit, Muskelverspannungen.

Fast alle Ängste haben einen natürlichen Hintergrund. Angst sichert unser Überleben. Die körperlichen Ausdrucksformen der Angst sind eigentlich natürliche Vorgänge, die den Körper in einer Gefahrensituation auf Kampf oder Flucht vorbereiten sollen.

Es können aber auch traumatische Erlebnisse oder langanhaltende und stressreiche Belastungen hinter den Ängsten stecken. Egal, was es ist: Statt der Angst-Situation zu entfliehen, kannst du dich fragen, woran dich deine Angst hindern soll.

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge:

Wie du dein Wurzelchakra kräftigen kannst:
  • Fragen nach dem Ziel: Was genau ist dein Ziel? Was genau hast du bisher unternommen, um dich näher zu deinem Ziel zu bringen? Welche Fähigkeiten dafür hast du schon jetzt in dir? Was vermeidest du?
  • Visualisierung: Du kannst dein Denken umprogrammieren, wenn du dir bestimmte Situationen mit den dazu positiven Gefühlen visualisierst – und deinen Fokus auf dein Ziel richten.
  • In die Angst reingehen: Deine Angst zeigt dir etwas, was sowieso schon da ist. Vor was hast du Angst? Und warum vertraust du nicht darin, dass dir Gutes widerfahren wird?
  • Wurzelchakra Meditation: Mut und Vertrauen ist ein Muskel, den du mit einer regelmäßigen Meditation trainieren kannst.

Zur Wurzelchakra Meditation

 

Das Sakralchakra – Schuldgefühle loslassen und Freude erlangen

Svādhisthāna = Süße, Liebliche

Das Sakralchakra symbolisiert auch das Sexualzentrum. Das zweite Chakra sitzt etwa eine Handbreit unter dem Bauchnabel.

Das Sakralchakra steht in starker Verbindung mit der eigenen Sexualität. Menschen, deren Sakralchakra aktiviert ist, können sich beispielsweise einer Aufgabe voll hingeben und sich auf andere Menschen und Meinungen einlassen. Sie sind besonders empfänglich für alle Formen des schöpferischen Handelns.

Wer sich in seiner Sexualität blockiert fühlt oder die Freude im Leben ein wenig verloren hat, dem steht meist die Schuld im Weg. Der Fluss des Gebens und Nehmens ist gestört. Denn wer sich schuldig fühlt, verweigert sich den Freuden im Leben oft unbewusst.

Hinter der Schuld liegt ein Wertesystem, was wir schon als Kind erlernt haben. Aber niemand kann dir Schuldgefühle einreden, wenn du es nicht zulässt!

Schuldgefühle zu haben ist völlig normal. Nur wenn du das akzeptierst, kannst du dich davon befreien. Um dein Sakralchakra wieder zu aktivieren, ist das Bewusstsein dafür zu schaffen der erste Schritt.

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge:

Drei Schritte, um dein Sakralchakra zu stärken:
  1. Erkenne die Sinnlosigkeit deiner Selbstvorwürfe: Mach dir bewusst, dass deine Schuldgefühle vollkommen sinnlos sind. Denn egal, wie sehr du etwas bereust, dich über dich selbst ärgerst oder dir wünschst, du hättest dich anders verhalten – Dein Ärger darüber würde nur weiteren Ärger in dein Leben ziehen.
  2. Warum du IMMER alles richtig machst: Egal, wie sehr du eine Entscheidung oder ein Verhalten hinterher bereust – in dem Moment hast du so entschieden oder gehandelt und warst davon überzeugt, dass es richtig ist. Außerdem: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Das ist nur die Bedeutung, die du der Situation im Nachhinein gibst.
  3. Aktion, fertig, Schwamm drüber: Vielleicht kannst du den Fehler gerade biegen oder korrigieren? Oder du kannst du dafür entschuldigen oder es in Zukunft anders machen? Egal wie – Tue es.

Zur Sakralchakra Meditation

 

Das Solarplexuschakra – Schamgefühl verabschieden und Willenskraft stärken

Manipūra = Leuchtender Juwel

Das Solarplexuschakra steht für das Nabelzentrum. Das dritte Chakra liegt direkt über dem Sonnengeflecht, etwas in Höhe des Magens. Es ist ein zentraler Knotenpunkt der Nervensysteme des Körpers.

Ein Mensch mit einem entwickelten Solarplexuschakra verfügt über die natürliche Aggressivität, die man zum Erreichen eigener Ziele benötigt. Da der Solarplexus den Fluss zwischen Gefühl und Verstand herstellt, kann ein Mensch mit einem aktivierten Solarplexuschakra sehr gut mit Gefühlen umgehen.

Wem die Willenskraft oder Leidenschaft fehlt, hat es im Grunde mit Scham zu tun, die du vielleicht im Magen oder unter der Brust spürst. Statt einer Kraft nach außen, ist Wut und Ärger nach innen gerichtet.

Das Gefühl von Scham hat aber zwei Seiten. Da ist einmal die unangenehme und auch selbstzerstörerische Seite. Scham regelt aber auch unser soziales Verhalten. Es besteht seit unserem 1. Lebensjahr in uns. Scham ist ein sogenannter Sozialschmerz, der uns vom Ausschluss aus dem Gruppenzusammenhalt schützen soll.

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge:

Wege Blockaden des Solarplexuschakras umzugehen:
  • Schamgefühl anerkennen: Scham ist in der Kindheit im Moment der Ohnmacht entstanden. Um dem Schamgefühl aus dem Weg zu gehen, entwickeln wir eine Scheinpersönlichkeit – Anerkennung ist der erste Schritt zum wirklichen Selbst.
  • Scham im Körper fühlen: Wo fühlst du das Gefühl auf körperlicher Ebene? Fühle bejahend in genau diese Stelle deines Körpers und sage: „Du darfst da sein! Ich nehme dich wahr.“
  • Welches Bedürfnis steckt hinter dem Schamgefühl? Willst du geliebt werden, Teil einer Gruppe sein oder gesehen werden? Schaue, was hinter deiner Scham liegt.
  • Bringe die Scham ans Licht: Alles was ans Licht kommt, verliert endlich an Kraft. Erzähle über dein Schamgefühl mit einer emphatischen Person, die die dich wahrnimmt, ohne zu verändern.
  • Stärke deinen Willen: Setze dir ein Ziel und richte deinen Willen darauf aus, indem du ihn mit einer regelmäßigen Solarplexuschakra Meditation trainierst.

Zur Solarplexuschakra Meditation

 

Das Herzchakra – Traurigkeit loslassen und Liebe empfangen

Anāhata = Unbeschädigte

Das Herzchakra steht für das Herzzentrum. Es ist das vierte Chakra und liegt auf der Höhe des Herzens.

Wessen Herz offen steht, fühlt sich mit der Welt verbunden. Ein Mensch mit aktivierten Herzchakra kann die Menschen so nehmen, wie sie sind. Er versteht und begreift ihr inneres Wesen.

Eine Blockade des Herzchakras äußert sich in Lieblosigkeit, Unsensibilität und Coolness. Hinter diesen Anzeichen verbirgt sich Traurigkeit. Wenn du viel Traurigkeit in dir hast, blockiert das deine Herzenskraft. Traurigkeit entsteht, wenn wir das, was uns passiert, als einen Verlust ansehen.

Es gilt die Trauer fließen zu lassen. Denn Traurigkeit ist etwas Schönes, wenn wir sie fließen lassen. Dann kannst du aus Liebe handeln und in deine Balance kommen. Du kennst es vielleicht, dass dein Herz schmerzt, wenn du traurig bist. Wenn die Traurigkeit an die Oberfläche kommt, nimmt sie meistens den Weg vom Herzen den Hals entlang bis sie in Tränen und im Weinen losgelassen wird.

Wenn du ein Mensch bist, der schnell und oft weint – du die Traurigkeit also sehr wohl schon rauslässt – es aber nicht weniger wird, kann es daran liegen, dass du deine ursprüngliche Traurigkeit noch nicht gefunden hast.

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge:

5 Schritte zur Stärkung deines Herzchakras:
  1. Spüre Trauer bewusst und lass sie dann los:  Hier hilft es auch, ein Schreib-Ritual zu machen, um deinen Trauer anzunehmen und sie loszulassen (siehe Podcastfolge).
  2. Eliminiere die Ursache deiner Traurigkeit: Nimm dir Zeit, um herauszufinden, was der Grund für deine Traurigkeit ist und welche Umstände in deinem Leben zu verändern sind, um wieder mehr Lebensfreude zu spüren.
  3. Bewegung und Wald: Mit Bewegung kannst du viele positive Gefühle entfachen und der Wald ist der beste Ort für Erdung. Somit verbindest du dich besser mit deinem Herzchakra.
  4. Höre auf zu hoffen, sondern entscheide: Hoffnung hilft dir nicht. Entscheide dich jetzt, etwas dafür zu tun, damit es dir besser geht. Nimm dein Schicksal in die Hand.
  5. Trauer macht etwas mit deinem Körper: Erschaffe dir selbst das Gefühl von Liebe, indem du mit der Kraft deiner Gedanken arbeitest.

Zur Herzchakra Meditation

 

Das Halschakra – Kloß im Hals lösen und die eigene Wahrheit finden

Viśuddha = Reinigende

Das Halschakra ist auch das Kommunikationszentrum und das fünfte Hauptchakra.

Bei einem geöffneten Halschakra werden Gefühle, Gedanken und innere Erkenntnisse ohne Furcht offen ausgedrückt. Man ist in der Lage, Schwächen ebenso wie Stärken zu zeigen. Gleichzeitig ist der Mensch fähig zuzuhören. Menschen mit einem ausgeglichenen Halschakra sind sehr kreativ und offen für Inspirationen.

Menschen, deren Halschakra blockiert ist, sind nicht in der Lage, sich verständlich zu machen, ihre Ideen, Meinungen und Vorstellungen auszudrücken und so den verbalen Austausch mit anderen zu pflegen. Dahinter steckt nichts anderes als eine Lüge gegenüber dem eigenen Selbstwert.

Es geht darum aufzudecken, in welcher Sache du dich belügst. Das Selbstwertgefühl wird standardmäßig vom Außen abgeleitet: Wenn ich geliebt werde, Gutes tue, Anerkennung bekomme, erfolgreich bin, gebraucht werde, einen Job habe. Selbstwert ist hier ein Fremdwert. Das natürliche Selbstwertgefühl ist jedoch eine bedingungslose Liebe zu dir selbst.

Keine Knüpfung an Leistung. Kein Einfluss von deinem Umfeld. Gehe raus mit deinen echten und wahren Interessen. Und entdecke deine wahre Liebe zu dir selbst.

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge:

Übung für das Halschakra:
  • Schau neutral auf eine Situation, in der du nicht klar sagen kannst, was du willst.
  • Stell dir vor, dass hinter der linken Schulter deine Mutter, hinter der rechten Schulter dein Vater und vor dir dein jüngeres Ich steht. Frage dich: Wieso sage ich nicht, was ich will?
  • Wie reagieren Mutter und Vater? Schaue neutral und mit Abstand auf die Antwort. Welche Umstände haben dazu geführt, dass du heute nicht für dich einstehst, nicht ehrlich bist, nicht sagst, was ist?
  • Lass deine Gefühle zu, wenn welche kommen. Aber lass auch eine Entscheidung folgen: Du hast gelernt, was los ist, aber nun machst du es anders. Spreche folgende Sätze aus: Ich erkenne meinen Wert. Ich stehe für mich ein. Ab heute wahre ich meine Grenzen.
  • Nutze die Halschakra Meditation, um diese neuen Gedanken und Gefühle zu manifestieren.

Zur Halschakra Meditation

 

Das Stirnchakra – Neid auflösen und das dritte Auge öffnen

Ājñā = Wahrnehmende

Das Stirnchakra ist auch das Dritte Auge oder Stirnzentrum und stellt das sechste Chakra dar. Es befindet sich zwischen den Augenbrauen.

Das Stirnchakra ist der Sitz des Geistes und Verstandes, sowie der Willensprojektion. Geöffnet vermittelt es uns die Fähigkeit zur Intuition und außersinnlichen Wahrnehmung wie auch zur Manifestation durch Gedankenkraft.

Blockaden in diesem Chakra äußern sich durch Kopfschmerzen oder Erkrankung der Sinnesorgane, durch Konzentrations- und Lernschwäche oder übertriebener Ängstlichkeit.

Was dahinter steckt, ist Neid. Oft hat dieser mit Konkurrenzdenken und Leistung zu tun. Du bist nicht allein damit, wir kennen Neid fast alle. Er entspringt aus er Art, wie du erzogen und konditioniert worden bist – meist ist es die Nicht-Erfahrung von bedingungslose Liebe.

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge:

Was gegen Blockaden des Stirnchakra tun kannst:
  • Offen über Neid sprechen: Du lässt den Neid im ersten Schritt los und wirst merken, das andere auch das Gefühl kennen. Und diese Erkenntnis deines Neids sagt etwas über deine eigene Baustelle aus. Das kannst du nutzen.
  • Intuition stärken und Entscheidung treffen: Verstehe zuerst, was Intuition nicht ist – Nicht denken. Nicht fühlen. Kein Wunschdenken. Intuition lässt sich nicht erklären, du wirst sie spüren und danach entscheiden.
  • Eigenes Potenzial erkennen und entfalten: Um deinen inneren Kompass zu finden, hilft dir Entspannung und Ruhe durch Meditationen und Achtsamkeitsübungen.

Zur Stirnchakra Meditation

 

Das Kronenchakra – Einsamkeit loslassen und kosmische Energie nutzen

Sahasrāra = Tausendfache

Das Kronenchakra sitzt im Scheitelzentrum. Es ist das siebte Chakra und einige Zentimeter über dem Scheitelpunkt des Kopfes – und damit außerhalb des Kopfes.

Das Kronenchakra ist nach oben geöffnet und verbindet uns mit dem Göttlichen. Es ist das Bewusstseinszentrum der Spiritualität des Menschen und beschreibt eine Lebensführung, die weit über den Verstand oder die Emotionen hinausgeht

Blockierungen in diesem Chakra äußern sich häufig in einer tiefen Orientierungslosigkeit. Man lebt sein Leben, ist auch emotional, materiell und intellektuell erfolgreich – und trotzdem fehlt dem eigenen Leben Bedeutung, Sinn und Ausrichtung.

Das Kronenchakra ist das eigentliche Ziel bei der Chakrenarbeit. Gleichzeitig sollte es nicht bewusstes Ziel sein, sondern passieren. Hier passiert die Magie und hierin fängt die Arbeit mit dem Unterbewusstsein erst an.

Noch mehr Details hörst du in dieser Podcastfolge:

Was du tun kannst, um dein Kronenchakra zu stärken:
  • Kosmische Energie verinnerlichen: Glaub an das alles ist gut. Verstehe, dass du nicht dein Verstand bist, nicht deine Angst, nicht deine Emotionen. Dass dein Körper vielleicht Symptome zeigt, deine Seele aber nur Gutes will.
  • An Gesundheit glauben: Denn dein Körper möchte nichts anderes als gesund sein. Und alles, was er tut, steht unter diesem Zeichen.
  • Identifikation mit dem Ich loslassen: Deine Gedanken schreiben deine Wahrheit. Und dein Ich hält sich daran. In einem anderen Artikel habe ich beschrieben, wie du ein neues Ich entwickeln kannst.

Zur Kronenchakra Meditation

 

Mit den Chakra Meditationen tust du viel mehr, als du denkst.

Ich weiß, dass Chakrenarbeit ein sehr komplexe Angelegenheit ist. Und du musst auch nicht alles dahinter verstehen. Wichtig ist, dass du feinfühlig für dich und deine Bedürfnisse bist und die Chakren Meditationen dich dabei unterstützen.

All die sieben Meditationen zu den Chakren des Menschen können dir helfen, diese in Balance zu bringen und gleichmäßig zu öffnen. Deswegen findest du die einzelnen Meditationen auch als Kurs in meinem Zauberhaut Shop.

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Fotos: Jennifer Thomas Fotografie

Stand: 06.01.2021 © Zauberhaut – Alle Rechte vorbehalten – Angaben ohne Gewähr
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