Meditieren lernen – Mit Intuition und Selbstfürsorge

Meditieren Lernen Zauberhaut Blog Coaching Fuer Haut Und Seele
© Zauberhaut
Lesezeit: 5 Minuten

Meditieren kann so heilsam sein – wenn man die Ansprüche und Perfektion hinter sich lässt und beginnt, Meditation mit Intuition zu praktizieren und als Mittel der individuellen Selbstfürsorge zu betrachten. Was genau das heißt und wie du Schritt für Schritt meditieren lernen kannst, erfährst du in in diesem Artikel.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum du meditieren lernen solltest
  • Warum Meditieren am besten individuell und intuitiv funktioniert
  • Vorteile des Meditierens
  • Wie Meditieren zur Selbstfürsorge wird
  • Wie du Schritt für Schritt meditieren lernen kannst – ganz ohne Druck
  • Welche gratis Meditationen ich für dich habe

Warum meditieren lernen?

Meditieren macht glücklich – das habe ich schon genauer in einem anderen Blogartikel beschrieben. Das liegt daran, dass der Teil des Gehirns beim Meditieren angeregt wird, in dem auch unsere positiven Gefühle sitzen. Dadurch werden auch Ängste und Aggressionen abgebaut. Meditieren verändert auch deine erlernten Erfahrungen und ist somit DAS Tool für das Arbeiten mit dem Unterbewusstsein und der VergangenheitLies gern mehr darüber in meinem anderen Artikel.

Dort decke ich auch ein paar Mythen über das Meditieren auf:

  • Nichts denken (ist fast unmöglich)
  • Immer für die Ruhe (stimmt nicht für jeden)
  • Direkt meditieren können (kann keiner)
  • Die richtige Uhrzeit (gibt es nicht)
  • Bewusst unterbewusst (klappt nicht)

Was ist Meditieren also dann?

Vielleicht ahnst du es jetzt schon: Ich meine nicht die scheinbar perfekte Meditation, bei der du kerzengerade im Schneidersitz und geschlossen Augen dem Ommmmmm entgegenschwebst.

Du bestimmst, was Meditieren für dich ist.

Für manche ist es ein bewusster Spaziergang in der Natur. Für wiederum andere verbinden Meditieren lieber mit Bewegung z.B. mit Gehmeditationen oder in Kombination mit Yoga. Es geht beim Meditieren ausschließlich darum, dass du (dir selbst) bewusst wirst.

Durch Meditieren wirst du dir deiner selbst bewusst – egal wie, egal wann, egal wo.

Findest du deine ganz individuelle Meditationsmethode, wirst du unfassbar stark davon profitieren:

  • Du wirst achtsamer für dich, deine Gedanken und Gefühle.
  • Du erhöhst deine Schwingung und damit nachhaltig deine Stimmung.
  • Du kannst Ängste lösen und loslassen.
  • Du lernst dich und dein Unterbewusstsein kennen und arbeitest damit.

Weil ich von der Superkraft des Meditierens überzeugt bin, binde ich diese bei Zauberhaut in nahezu jedes meiner Coachings und Programme ein. Nutze den Meditationsfinder oder schau dir die Mondrituale, den Chakren Meditationskurs oder die beliebte Transformationsreise an.

Damit du die Vorteile des Meditierens für dich individuell findest, möchte ich dir ein paar Schritte an die Hand geben – damit du in dein intuitive Meditationspraxis finden kannst.

Mach dich frei!
Öffne dein Inneres!
Empfange!

Intuitiv Meditieren lernen – Schritt für Schritt

Du bekommst hier von mir also keine klassische Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Meditieren lernen. Du bekommst meinen Zuspruch für das Freimachen von Ansprüchen an dich und das Meditieren – und was dir dabei helfen kann.

Denn mir geht es vor allem um die Intuition beim Meditieren – sie wieder zu entdecken, zu stärken, zu leben. Intuition bedeutet für mich, dass du in DEINE innere Kraft kommst. Dass du DICH kennst und spürst, was DIR gut tut und was DU brauchst.

Meditieren bedeutet, intuitiv zu werden.

Schritt #1 Verabschiede die Mythen

Weiter oben habe ich schon die Mythen aufgezählt. Ich höre so oft, dass Menschen glauben, beim Meditieren würde man nichts denken. Das ist schlichweg falsch. Du wirst immer denken. Du wirst auch mal Meditationen haben, in denen ganz schön viele Gedanken hoch kommen – und das ist okay!

Lass die Gedanken zu, lass sie kommen – und lass sie gehen.

Über die anderen Mythen über das Meditieren kannst du in meinem anderen Blogbeitrag lesen »

Schritt #2 Löse dich von Perfektion

Hast du die Mythen verabschiedet, kannst dem Anspruch der perfekten Meditation auch Adieu sagen. In vielen Ratgebern steht, wann du wie oft meditieren sollst. Ich sag dir ganz ehrlich: Es ist egal.

Wenn du kein Morgenmensch bist, dann wird dir das Meditieren am Morgen keine Freude bereiten. Bist du am Abend noch super aufgedreht, brauchst du vielleicht erstmal Sport vor der Meditation.

Es gibt nicht die perfekte Meditation!

Schritt #3 Fang langsam an

Mythen und Perfektion abgelegt – und los gehts mit täglich meditieren? Ich rate dir davon ab. Fange stattdessen langsam an. Zwing dich nicht zu irgendeiner Frequenz und Dauer. Und vor allem: Überfordere dich nicht.

Gerade wenn das Meditieren neu für dich ist, bringen kurze Meditationen von 2-3 Minuten schon erste spürbare Veränderungen. Kurze Meditationen werden dich auch motivieren, statt frustrieren. Denn Meditieren braucht Übung. Manchmal werden die Gedanken gerade als Meditations-Beginner/in etwas lauter (z.B. wenn du direkt über 30 Minuten meditierst).

Du darfst Freude am Meditieren haben!

Schritt #4 Probiere dich aus

Ich habe es schon angeschnitten: Es gibt unzählige Meditationsformen und -arten. Gehmeditationen, Mindful-Based Stress Reduction, Mantra Meditationen, Chakren Meditationen, Klangschalen Meditationen oder Atem Meditationen.

Die Auswahl kann erschlagen, aber muss es nicht – wenn du den Anspruch verlierst, etwas durch die Meditation erreichen zu wollen. Sei lieber neugierig und offen. Lass dich bereichern von den verschiedenen Arten, indem du einzelne mal ausprobierst – und dich auf Entdeckungsreise begibst.

Das Gleiche gilt auch für die Zeiten und Orte, an denen du meditierst. Vergiss Meditationsraum, Meditationsplatz und Meditationskissen. Schau intuitiv und spielerisch, welcher Ort dich anzieht. Setz dich z.B. mal auf eine Parkbank oder aufs Bett. Ich meditiere manchmal auch im Auto (natürlich nicht beim Autofahren).

Deiner Intuition sind keine Grenzen gesetzt.

Schritt #5 Sei liebevoll mit dir

Dir werden einige Gedanken und Gefühle hochkommen – gerade wenn du meditieren lernst. Ich erlebe in der Transformationsreise auch häufig, dass in der Nacht danach manchmal intensiv geträumt wird. Oder dass noch während der Meditation Tränen fließen – und alles ist okay!

Sieh Meditieren als Form der Selbstfürsorge, Zeit für dich und dein Inneres. Unterdrückte Themen, Gedanken und Gefühle kommen hoch und sie lösen sich.

Du darfst alles spüren und akzeptieren – in Liebe zu dir selbst!
Denn du bist nicht dein Gefühl.
Du bist nicht deine Gedanken.
Meditieren lehrt dich wertfrei zum Beobachter deiner Selbst zu werden.

Du kannst nichts falsch machen!

Wenn du dich von den Mythen, Ansprüchen und der Perfektion befreist, und auf Entdeckungsreise gehst, dann kannst du eigentlich nichts mehr falsch machen. Meditieren lernen ist nichts universelles, sondern etwas sehr individuelles.

In der Einfachheit liegt die Kraft!

Ich empfehle dir, zu Beginn geleitete Meditationen zu machen, um das Meditieren zu lernen. Dazu habe ich einzelne Meditationen für dich aufgenommen und stelle sie dir kostenlos zur Verfügung – weil ich möchte, dass du intuitiv startest.

Suche dir einfach eine kostenfreie Meditation aus:

Oder entdecke hier eine passende Meditation.

Also dann, viel Freude und positive Energie beim Meditieren!

PS: Wenn du noch tiefer gehen möchtest, habe ich individuelle Themen Meditationen entwickelt.

Regelmäßige Impulse erhältst du auch in meinem Newsletter. Alle 2 Wochen sende ich gebündelt neue Podcastfolgen, Blogartikel, Tipps und Einblicke in Zauberhaut. Melde dich am besten direkt an:

Zauberbriefe abonnieren

Neugierig auf mehr?Das Zauberhaut Buch

Der Ratgeber für Menschen mit Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne oder unreiner Haut. Das gebündelte Zauberhaut Wissen sowie persönliche Einblicke helfen dir dabei, die Botschaften deiner Haut zu verstehen und deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Mehr Infos

Stand: 02.02.2022 © Zauberhaut – Alle Rechte vorbehalten – Angaben ohne Gewähr / Fotos: Jennifer Thomas
Teilen: