Wie du Schmerz und Leid auflöst

Zauberhaut Blog – Coaching für Haut und Seele: Wie du Schmerz und Leid auflöst
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Lesezeit: 7 Minuten

Wieso leiden wir? Wenn du dir diese Frage stellst, dann hat dein Leben schon mal weh getan. Auch ich stellte mir diese Frage. Und ich habe mich auf den Weg gemacht, frei von Schmerz und Leid zu sein. Auch du kannst wie ein Phönix aus der Asche auferstehen. Ich will dir in diesem Artikel verraten, wie das funktionieren kann.

In diesem Artikel erfährst du mehr über:

  • Was ist ein Gefühlsspektrum
  • Die Skala des Bewusstseins
  • Grundstein des Manifestieren
  • Wieso wir leiden

Keine Lust zu lesen? Hier ist die passende Podcastfolge:

Deine Gefühle entspringen deinen Gedanken

Wenn ich anfange, an meinem Körper und meiner Gesundheit zu zweifeln, dann kommt bei mir die Krankheit zurück. Ich merke daran, dass es oft emotionale Gründe hat, warum ich wieder Neurodermitis bekomme.

Deswegen: Glaube an dich und dass du gesund sein darfst!

Das ist mein Grundsatz bei Zauberhaut. Denn wenn der Verstand sich immer im Kreis dreht und versucht, zu erklären, warum der Körper jetzt krank ist und was man noch tun kann, um gesünder zu werden, dann macht es das nicht besser.

Der Verstand kann in diesem Fall im Weg stehen.

Was meine ich damit? Unser Verstand kreiert unsere Gedanken. Und unsere Gedanken haben großen Einfluss auf das, was dann wirklich passiert. Meist denken wir negativ über unsere Erkrankung wie Neurodermitis, Akne oder Schuppenflechte.

Deine Gedanken gestalten aber deine Wahrheit. Das Gute ist: Du kannst deine Gedanken ändern. Wie ich meine Gedanken umgelenkt habe, schreibe ich an anderer Stelle genauer.

Denkst du anders, fühlst du anders.

Erst sind es deine Gedanken, dann folgen deine Gefühle. Und glaube mir: Du kannst das verändern! Gedanken passieren schnell, die Manifestation dessen in Form von Gefühlen dauert ein wenig – aber es geht! Wie du deine Gedanken und Gefühle entwickeln kannst, erfährst du in einem anderen Artikel.

In diesem Artikel möchte ich dir zwei Konzepte vorstellen, damit du deine Gefühle besser verstehen kannst d.h. andere Gedanken zu deinen Gefühlen entwickeln kannst. Es geht um den Gefühlskörper und Schwingungen, die ein jedes Gefühl besitzt. Los geht’s!

Der Gefühlskörper – Gefühle besser verstehen

Das Konzept des Gefühlskörpers

Meist glauben wir, dass unsere Gefühle separat von uns existieren. Freude, Angst, Mut und so weiter sind aber nicht getrennt voneinander. Stell dir vor, dass alle positiven wie auch negativen Gefühle Teil eines Gefühlskörpers sind.

Aufbau des Gefühlskörpers

Du kannst dir den Gefühlskörper wie eine Art Rechteck vorstellen. In diesem Rechteck gibt es verschiedene Bereiche, wo die verschiedenen Gefühle sitzen. Im oberen Bereich die positiven Gefühle, im unteren Bereich die „negativen“ Gefühle.

Über dem Rechteck schwebt dein Kernwesen (oder auch Kernnatur). Das heißt, oben über den Gefühlen wie Frieden, Freude oder Liebe ist dein wahrer Kern, dein wahres Ich. Der untere Bereich der Gefühle wie Wut, Angst oder Trauer ist entsprechend weit entfernt von deinem Kernwesen.

Zauberhaut Illustration Kernwesen Gefuehlskoerper
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Nutzen des Gefühlskörpers

Innerhalb des Spektrums hast du immer die Wahl, wo du dich positionierst. Denn durch gute Glaubenssätze und Sichtweisen auf das Leben können wir uns auch in schlechten Situationen anders positionieren.

Die Gefühle im Gefühlskörper sind nur Vermittler zwischen dem Physischen und dem Psychischen, damit du verstehst, wo du gerade stehst auf diesem Gefühlsspektrum.

Ich weiß, es ist nicht immer leicht, in schwierigen Situation freudig zu bleiben. Mir hat es aber geholfen, zu verstehen, dass Freude immer näher an meiner Kernnatur ist und Leid kommt, wenn ich länger nicht an meiner Kernnatur war – also Leid und Trauer nicht meiner Wahrheit entsprechen.

Stell dir nun vor: Du bist krank oder erleidest einen Verlust. Du fühlst dich ängstlich, traurig oder wütend. Nach der Theorie des Gefühlskörpers befindest du dich dann weit weg von deiner Kernnatur. Deine Sichtweise auf das, was gerade passiert, ist nicht wahr, weil du im Mangel denkst.

Du bist nicht deine negativen Gefühle.

Natürlich sollen negative und angestaute Gefühle raus. Das Verständnis über den Gefühlskörper kann dir aber helfen, dich nicht mehr ungerecht vom Leben behandelt zu fühlen.

Schmerz und Leid nach dem Gefühlskörper

Leiden bedeutet eigentlich nur, dass du eine Sichtweise auf die Dinge hast, die nicht deiner Wahrheit entsprechen. Leiden ist ein Feedbacksystem, wo du dich gerade befindest. Befindest du dich noch auf deinem Weg? Bei deiner Wahrheit?

Das Gefühl Leid ist kein Gefühl, sondern eine Distanz von deiner Kernnatur. Du hast dich von dir selbst entfernt. Du spürst also den Abstand von deinem wahren Kern. Dieser Abstand ruft Spannung in dir hervor, weil du ja dennoch mit deinem wahren Ich verbunden bist. Und umso entfernter du von dir selbst bist, um stärker wird die Spannung.

Spiegelst du deinem Körper Leid und Schmerz, dann ist es für ihn schwieriger, sich wieder zu erholen, als wenn du ihm positive Gefühle spiegelst.

Muss Schmerz sein, um sich weiter zu entwickeln?

Wenn du Schmerz verspürst, ist das eine ganz große Möglichkeit, dich weiterzuentwickeln. Denn du bist mit diesen Gefühlen weit weg von deinem Kern – und darfst wieder einen Weg zu deinem wahren Ich finden.

Durch den Schmerz können wir nicht mehr wegsehen und sind damit konfrontiert hinzuschauen, was nicht stimmt bzw. was wir als schlecht empfinden. Denn an sich gibt es kein gut oder schlecht. Es wird schlecht durch das, was wir denken.

Das Ego hat ein Problem

Wir identifizieren uns mit dem, was im Außen passiert. Das Außen hängt stark mit dem Ego zusammen. Wenn dir also etwas Schlechtes passiert, denkt das Ego, dass dir etwas weggenommen wurde. Mit was identifizierst du dich also? Wird dir zum Beispiel die gesunde Haut genommen, wird das Ego damit konfrontiert, dass du dich mit etwas identifiziert hast, was vergänglich ist.

Das Ego kommt mit Verlust nicht klar.

Eine schwierige Situation ist eine Grenzerfahrung. Die harte Schale des Ego wird aufgebrochen. Wir werden auf den Boden der Tatsachen gebracht. Leid erschüttert unsere eigene Welt.

Du hast die Wahl

Jetzt kannst du dich entscheiden: Willst du aus der Asche der alten Welt auferstehen und eine neue Welt erschaffen oder willst du in der Negativ-Spirale hängen bleiben?

Natürlich willst du nicht leiden. Ein innerer Widerstand macht sich breit. Es wird aber nicht einfach, daraus zu wachsen, wenn du das Leid nicht anerkennst.

Ich will damit nicht sagen, dass du deine Erkrankung akzeptieren sollst. Ich möchte das du lernst, zu akzeptieren, dass eine Situation, wie sie ist, aus einem guten Grund aufkommt.

Die Hingabe zu diesem Moment ist entscheidend, um daraus wachsen zu können.

Es gibt dir eine Gelassenheit und Tiefe, dir wieder etwas aufzubauen. Wenn du dich hingibst, indem du akzeptierst, an eine Lösung glaubst und hinschaust, dann kann Licht durch die gebrochene Ego-Schale durchscheinen. Weil du wieder zu deinem wahren Kern zurückkommst und alles einen Sinn hat.

Grenzsituationen können wahre Wunder bewirken, wenn du es zulässt und offen dafür bist, dass es ganze viele Lösungen für dich gibt.

Wenn deine Haut Probleme macht: Dann ist da etwas, wo du hinschauen sollst. Deine Haut zwingt dich zum Stoppen und dich diesem Moment hinzugeben. Sie zeigt dir, dass du dich von etwas (Vergangenheit, Umfeld etc.) befreien musst.

Der erste Schritt zur Heilung ist Hingabe. Die Akzeptanz des Moments. Es ist ein Schritt, der dich zu etwas Besonderem bringt: Wenn Schmerz zu Gold wird.

Die Skala des Bewusstseins

Jedes Gefühl hat eine Schwingung

Die Skala des Bewusstseins wurde vom Arzt David R. Hawkins entwickelt. Sie kann dir helfen zu erkennen, welche Gefühle gerade in dir schwingen und warum du aus dieser Schwingung handelst. Krass. Okay, lass es mich dir erklären.

Das Bewusstsein und jedes emotionale Gefühl haben eine besondere Schwingung (genau wie jedes physische Objekt). Emotionen sind Energie. Da gibt es schwere Gefühle, wie Angst und Zorn, mit einer niedrigen Schwingung und höhere Gefühle mit höheren Frequenzen, wie Liebe.

Zauberhaut Illustration Selbst_Gefuehle Frequenzbereiche
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Frequenzen verändern und Heilung erfahren

Unsere Frequenzen beeinflussen auch andere Menschen. Ein Beispiel: Schwingt ein Mensch auf Frequenz 500 (die der Liebe), dann kann er 750.000 Menschen von einer niedrigeren Frequenz auf eine höhere erheben.

Ab der Frequenz der Freude (540) beginnt Heilung. Das heißt, wenn es dir schlecht geht, versuche zu spielen, versuche wieder ein Kind zu sein. Versuche, dich zu freuen.

Dankbarkeit hat eine der höchsten Schwingungen. Wenn du leidet, kannst du dir also dennoch bewusst machen, wofür du gerade dankbar bist. Das hilft dir bei der Heilung ungemein.

Wie du Schmerz und Leid auflöst

Die hohen Frequenzen der guten Gefühle kannst du manifestieren (genauso wie du deine Krankheit wahrscheinlich schon über Jahre manifestiert hast). Du kannst sie visualisieren und damit verinnerlichen.

Die Frequenz bilden den Grundstein für das, was du ausstrahlst und kreierst. Wenn du also leidest, dann ist es genau der Zeitpunkt, an dem du einen neuen Grundstein legen kannst. Wie? Indem du dich mit deinen Gedanken auf andere Frequenzen bringst.

Wieso wir leiden

Leid bringt dich erst an die Punkte, die du jahrelang ignoriert hast (oder dich davor verschlossen hast). Ich weiß, es fühlt sich ungerecht an, wenn man schon seit der Geburt leidet. Aber: Dieses Gefühl von Ungerechtigkeit hilft dir nicht!

Es gibt immer Aktion und Reaktion. Wie du agierst, hat Auswirkungen auf das, wie du/dein Körper reagiert. 

Ich gehe noch einen Schritt weiter: DU bist mit einem bestimmten Grund gekommen, um genau DIESES Leben zu leben, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Dabei ist es nicht die Absicht deiner Seele, dass du leidest. Nimm deine Gefühle als Feedback, dass du eben gerade nicht am Wesenskern bist.

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Fotos: Jennifer Thomas Fotografie

Stand: 19.05.2021 © Zauberhaut – Alle Rechte vorbehalten – Angaben ohne Gewähr
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