Gedankenhygiene – So beeinflusst du deine Gedanken positiv

Zauberhaut Blog – Coaching für Haut und Seele: Gedankenhygiene
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Lesezeit: 7 Minuten

Du kannst lernen, deine Gedanken zu verstehen und diese positiv zu beeinflussen. Die Gedankenhygiene ist eine bewusste und kontinuierliche Arbeit, deine Gedanken sauber zu halten und deinen Geist zu nutzen, um dein Unterbewusstsein zu erreichen. Erfahre meine Tipps für eine gesunde Gedankenpflege.

In diesem Artikel erfährst du mehr über:

  • Wie du deine Gedanken steuern kannst
  • Wie du deine Gedanken positiv beeinflussen und stärken kannst
  • Negative Gedanken transformieren
  • konkrete Tipps für deine tägliche Gedankenhygiene

Keine Lust zu lesen? Hier ist die passende Podcastfolge:

Gedanken und das Unterbewusstsein

Einfach aufhören, sich Gedanken zu machen? Wenn das so einfach wäre.

Die meisten deiner Gedanken sind unbewusst. Genau genommen denkst du bis zu 80.000 Gedanken am Tag und nur 0,1% davon sind wirklich bewusst. Deswegen ist es auch so schwierig, die eigenen Gedanken – und damit Emotionen – zu kontrollieren oder zu verändern.

Die gute Nachricht: Du kannst deine Gedanken positiv beeinflussen, indem du dich um deine Gedanken kümmerst. Sie sauber hältst. Sie pflegst. Denn du bist die Kraft deiner Gedanken!

Deine Gedanken haben viel mit deinem Unterbewusstsein zu tun. In unserem Unterbewusstsein sind z.B. unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit gespeichert. Deswegen drehen sich unsere bewussten Gedanken auch häufig um die Vergangenheit – oder um die Zukunft (heraus aus der Vergangenheit). Unsere Gedanken sind gelenkt von schönen Erlebnissen, aber auch schwierigen Situationen und Traumata, die uns geprägt haben. Wir freuen uns über Pläne in der Zukunft oder machen uns Sorgen über die Zukunft. Um den Job. Oder um unsere Gesundheit.

Die zwei Arten von Gedanken

Es gibt also zwei Arten von Gedanken: eher positive und eher negative Gedanken.

Die Art deiner Gedanken ist auch abhängig von dem, was du an Informationen oder Situationen verarbeitest. Wie du z.B. Nachrichten konsumierst oder welche Art von Filmen du schaust. Alles, was du „in deinen Kopf“ lässt, kann die Art deiner Gedanken triggern.

Die Art der Gedanken beeinflussen dein Fühlen, dein Handeln – deine Gesundheit.

Bei den Coachings bei Zauberhaut merken wir, dass Hautbeschwerden weniger werden können, wenn ein „positives Unterbewusstsein“ gepflegt wird. Aber auch die Art der Gedanken, die du an deine Umwelt sendest, machen etwas mit dir. Sie folgen dem Gesetz der Resonanz bzw. Gesetz der Anziehung.

Gedanken sind Energie.

Alles, was wir denken, womit wir uns befassen und wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken, kann auf Seelenebene nicht ignoriert werden. Es kommt als eine Erfahrung wieder zu uns zurück. Denn Energie folgt immer der Aufmerksamkeit. Auch Gedanken sind Energien. Je nachdem, worauf du achtest, steuerst du den Fluss der EnergieUnsere eigenen Gedanken haben damit auch Einfluss auf unser Umfeld. Negative Gedanken schaden unserem Umfeld, auch unserem inneren Kind, unserer Seele.

Der Einfluss negativer Gedanken

Negative Gedanken sind erstmal nicht schlecht. Eher das Wort „negativ“ ist gesellschaftlich schlecht behaftet. Negative Gedanken schützen uns nämlich zunächst vor erneuten „negativen“ Situationen. Das Problem ist aber, dass negative Gedanken vor allem unbewusst ablaufen.

Negative Gedanken wirken unbewusst auf unser Leben.

Negative Gedanken manifestieren sich in unserem Ego, welches sich in unserer Entwicklung ab einem Alter von circa 6 Jahren bildet. Ab dann sind negative Gedanken unbewusst da – und nehmen mit dem Alter zu. Wir erlernen sie durch Erfahrungen und der Schlussfolgerung daraus.

Das verneinende Ego zeigt sich über negative Glaubenssätze, wie „Ich bin nicht gut genug“, also die übermäßige negative Beurteilung von eigenen Fehlern oder schwierigen Lebenssituationen. Ein verneinendes Ego zeigt sich aber auch körperlich und emotional: Die Muskeln verspannen sich, man kommt ins Grübeln, die Stimmung sinkt und man bekommt schlechte Laune oder sogar Depressionen.

Der Einfluss positiver Gedanken

Es gibt aber immer zwei Teile in dir – auch das bejahende Ego und die positiven Gedanken. Auch das ist unbewusst verankert. Bei manchen ist es stark vorhanden, bei vielen leider weniger ausgeprägt.

Ich sehe es auch als Problem in unserer Gesellschaft: Wir haben nicht gelernt, positiv zu denken. Bis heute gilt es als tugendhaft, besorgt und vorsichtig zu sein. Die Aufmerksamkeit wird eher auf Probleme und Schwierigkeiten gelenkt. Dadurch entstehen wieder neue Probleme – und damit ein Kreislauf an negativen Gedanken.

Du kannst diesen Kreislauf durchbrechen.

Gedankenhygiene – Wie du deine Gedanken beeinflussen kannst

Dein Bewusstsein kann dir helfen, deine Gedanken zu beeinflussen, indem du deine Gedankenkraft bewusst einsetzt. Du kannst selbst entscheiden, welcher Sache du Aufmerksamkeit gibst

Gedanken haben die Macht, die Realität zu verändern.

Jeder Mensch hat diese Kraft in sich. Der menschliche Geist verfügt über nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Du kannst also deine Gedankenkraft ganz bewusst nutzen, was nur mit Gedankenhygiene zu bewerkstelligen ist.

Im folgenden findest du meine 7 Tipps, wie du deine positiven Gedanken stärkst und deine negativen Gedanken transformieren kannst. Viele der Tipps haben mit dem Umgang mit bewussten Auslösern zu tun, die auf dein Unterbewusstsein wirken.

7 Tipps für eine gesunde Gedankenhygiene

Tipp #1 Schaue, wie du Informationen konsumierst

Hierbei meine ich zunächst die Dauer und den Zeitpunkt, wann du Informationen aufnimmst. Frage dich: Was mutest du deinem Gehirn zu welcher Tageszeit zu? In welchem Umfang? Hast du genug Zeit, es zu verarbeiten? Oder bist du mitten in der Informationsflut? Das kann sich auch in deinen Träumen äußern.

Nachrichten und News vor dem Schlafengehen – der wohl schlechteste Zeitpunkt. Im Schlaf verarbeitet dein Gehirn Informationen vom Tag und schickt diese weiter ins Unterbewusstsein. Sie liegen dann unverarbeitet tiefer in dir.

Tipp #2 Schaue, was du für Informationen konsumierst

Konsumierst du gewisse Inhalte z.B. auf Social Media ganz bewusst oder eher zufällig? Vieles tun wir aus reiner Gewohnheit. Frage dich: Sind diese Gewohnheiten wichtig oder nötig? Beachte außerdem, dass alle Inhalte dein Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen können.

Ich schaue keine Horrorfilme mehr. Auch Nachrichten lese ich nicht. Wichtige Nachrichten und News erreichen mich auf anderen Wegen.

Tipp #3 Gib deinen Gedanken Raum

Negative Gedanken manifestieren sich in deinem Unterbewusstsein. Du kannst es aber gar nicht so weit kommen lassen, indem du dir Zeit gibst, Situationen oder Informationen ausreichend zu verarbeiten. Das klappt z.B. mit einer täglichen Meditation sehr gut. Es ist völlig normal, dass beim Meditieren die Gedanken richtig laut werden. Denn genau darum geht es: Lass sie zu, lass sie kommen – und lass sie weiterziehen.

Ich meditiere gern am Abend, um meine Gedanken und mein Nervensystem zur Ruhe kommen zu lassen. Dabei rufe ich auch manchmal meine Gefühle wieder hervor, die ich am Tag gespürt habe, um ihnen Raum zu geben.

Tipp #4 Gehe achtsam mit deinen Gedanken um

Wie gehst du mit deinen Gedanken um? Bewertest du sie? Oder unterdrückst du sie? Dann überlege dir, wie du anders über deine Gedanken denken könntest. Klingt kompliziert? Das ist es garnicht. Es gibt 5 Regeln der Achtsamkeit:

  • Konzentrieren
  • Beobachten
  • Benennen
  • Nicht bewerten
  • Nicht reagieren

Das heißt nicht, Gefühle wie Wut oder Angst zu unterdrücken, sondern nur, diese anders zu interpretieren. Erlaube dir, dass die z.B. Angst dich schüttelt. Wenn dein Körper zittert, lass ihn zittern. Wenn deine Augen tränen, lass die Tränen kommen. Leiste keinen Widerstand gegenüber deinen Gefühlen.

Wenn du in alte Denkmuster verfällst, helfen Achtsamkeitsübungen z.B. ein Body-Scan oder Atemübungen. Sie helfen dir, in das Hier und Jetzt zu kommen: Was machst du gerade? Was fühlst du gerade körperlich?

Achtsamkeit macht gesund. Das hat Lea Vogel mal in meinem Podcast gesagt. Das Interview kannst du dir hier anhören:

Tipp #5 Arbeite mit deinem Unterbewusstsein

Um tiefere Ebenen und Glaubenssätze zu erreichen, musst du mit deinem Unterbewusstsein arbeiten. Das Gute dabei: Du kannst hier nichts falsch machen. Denn die Arbeit mit dem Unterbewusstsein bringt immer das hervor, was uns blockiert.

Unterbewusstseinsarbeit ist viel leichter als man denkt.

Es ist die Konzentration nach Innen. Dem Inneren Raum geben. Die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen lenken. Das ist das, was ich in meiner Transformationsreise mit den Teilnehmer/innen mache. Was sie machen und lernen. Und wenn es mal Herausforderungen gibt, in denen sie unsicher sind, ob sie etwas richtig machen, dann ist das nur ein Zeichen, dass sie etwas unbedingt schaffen wollen. Dabei arbeitet das Unterbewusstsein nicht mit dem Verstand, der Logik, dem Willen.

Es kommt immer nur das zum Vorschein, was hervortreten soll.

Schau doch mal, ob die nächste Transformationsreise etwas für dich ist. Suchst du ein 1:1 Coaching zur Unterbewusstseinsarbeit, ist eventuell die Theta Healing Session bei Zauberhaut Coach Kristin etwas für dich.

Tipp #6 Visualisiere das Gute

Du kannst deine Gedanken bewusst und gezielt dafür einsetzen, dein Leben nach deinen Wünschen zu gestalten. Denn alles, was du denkst, dir vorstellst und glaubst, kann zu deiner Wahrheit werden. Wie das gehen kann? Indem du deine Wünsche und Ziele visualisierst. In einem anderen Artikel gehe ich ganz genau auf die Kraft der Visualisierung ein.

Ich schenke dir bei meinem Newsletter-Abo eine Visualisierung für gesunde Haut.

 

Tipp #7 Erfreue dich an dem Guten im Hier und Jetzt

Sei im Hier und Jetzt – Ein Spruch, an dem viel dran ist. Denn wir dürfen lernen, in der Gegenwart zu bleiben. Den Augenblick zu genießen. Uns auf die schönen Dinge zu fokussieren. Doch wie oft sind wir mit unseren Gedanken schon wieder bei nächsten Schritten? 

Es geht nicht darum, Schwieriges zu ignorieren, sondern dem Schönen Aufmerksamkeit zu geben und die Gesamtsituation zu verschönern. Da ist so viel mehr als nur das Schwierige. Gib dem Negativen also keine Energie. Verfange dich nicht in ihr.

Wenn ich mal Negatives spüre, dann nehme ich es an und schicke Liebe in dieses Gefühl – damit ich es direkt dankbar wieder loslassen kann.

Gedankenhygiene ist auch Selbstliebe und Selbstannahme

Verstehe meine Tipps als Hilfestellungen, die du täglich machen kannst. Finde dabei deinen eigenen Rhythmus, deine eigenen Trigger, deine eigenen Glaubenssätze. Indem du dich mit deinen eigenen Gedanken auseinandersetzt, lernst du zu erkennen, wie viele Informationen du tatsächlich benötigst, welche Informationen dir gut oder schlecht tun und wie du deine bewussten Gedanken steuern kannst.

Nutze die positiven Auswirkungen auf deine Gesundheit durch Gedankenhygiene.

Es geht nicht um die Art, ob negative oder positive Gedanken, sondern wie du damit umgehst, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst. Mache dir also bitte keine Vorwürfe für negative Gedanken. Vergebe dir bisherige!

Es wird immer mal wieder schwierige Situationen geben, die auf dich zukommen und verarbeitet werden müssen. Deswegen: Sei liebevoll mit dir selbst. Du bist schön, wie du bist und was du denkst! Liebe ist die höchste Macht des Universums.

Selbstliebe und Selbstannahme ist Teil der Gedankenhygiene. Darüber habe ich mit wundervollen Frauen in meinem Zauberhaut Podcast gesprochen. Höre gern mal rein:

Dein Körper ist genau richtig – Ein Interview mit Luisa Gaffga

Selbstliebe vs. Schönheitsideale – Ein Interview mit Roxana Konfetti

 

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Stand: 04.08.2021 © Zauberhaut – Alle Rechte vorbehalten – Angaben ohne Gewähr / Fotos: Jennifer Thomas
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