Pille, Hormone und Haut – Finde deine Balance

Zauberhaut Blog – Coaching für Haut und Seele: Pille, Hormone und Haut
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Die Hormone der Frau: Eine ganz wunderbare Welt gelenkt von uns, unserer Umwelt und dem, was wir unserem Körper geben. Vorausgesetzt du folgst deinem natürlichen Zyklus. Manchmal hindern aber auch Hormonschwankungen den Weg zur weiblichen Balance und gesunder Haut. Erfahre, was du dann tun kannst.

In diesem Artikel erfährst du mehr über:

  • Inwiefern Hormone mit unserer Haut zusammenhängen
  • Woran du eine Hormon-Disbalance erkennst
  • Typische hormonelle Zyklusstörungen wie z.B. PCOS, Akne, Pickel
  • Wie du ein natürliches Hormon-Gleichgewicht finden kannst

Hormone – Die feine Balance für den gesamten Menschen

Im Rahmen von Zauberhaut begegnet mir das Thema Weiblichkeit oft. Und damit auch: Pille, Hormone, Akne, Hautprobleme nach dem Absetzen der Pille, Hormondisbalancen. Während ich in einem anderen Artikel über den monatlichen Zyklus und die Bedeutung von Periodenschmerzen geschrieben habe, möchte ich hier ganz konkret auf längerfristige hormonelle Disbalancen eingehen.

Die Gesamtheit der Hormone

Hormone bestimmen eigentlich alles in unserem Körper. Sie überbringen Nachrichten. Das heißt, das jedes Hormon eine Nachricht in sich trägt und diese an die Zellen weitergibt. Diese Prozesse sind so fein ausbalanciert, damit alles geregelt ablaufen kann: Deine körperlichen Funktionen, deine Gesundheit, deine Fruchtbarkeit.

Etwa 50 Hormone steuern deine körperlichen Abläufe. Dabei gibt es sowohl weibliche Hormone wie z.B. Progesteron oder Östrogene (ja, es gibt mehrere), männliche Hormone wie z.B. Testosteron, Androstendion oder DHEAS, aber auch geschlechtsneutrale Hormone wie z.B. Cortisol, Serotonin oder Insulin.

Die Sexualhormone bilden sich in der Pubertät und bei Frauen setzt damit die Regel ein, ihre Brüste wachsen und sie sind ab dem Moment fruchtbar. Manchmal braucht es auch einige Zeit, bis sich die Hormone „eingespielt“ haben.

Hormone sollten nie isoliert betrachtet werden.

Alle Hormone stehen in einer Wechselwirkung zueinander. Jeder Mensch hat sowohl weibliche, wie auch männliche Hormone in sich. Der Hormonhaushalt des Körpers ist hochkomplex – und eine Störung kann vorkommen, wenn man beachtet, wie sehr unsere Umwelt hormonell auf uns wirken kann.

Wann ist der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht?

Pille, hormonell wirkende Substanzen in Ernährung, Kosmetik und Wasser – Wir sind neben den natürlichen Hormonen im Körper umgeben von bioidentischen Hormonen. Alles hat Einfluss auf uns. Das wirft die Frage auf: Wann ist ein Hormon zu viel oder noch im Rahmen?

Es geht nicht um das „zu viel“ eines Hormons.

Es ist weniger von Bedeutung, welches Hormon in dir erhöht ist, sondern, wie der Körper damit umgeht. Es gibt zum Beispiel Frauen, die viel Testosteron haben, aber keinen einzigen Pickel. Das liegt dann an ihrer ganzheitlichen guten Gesundheit: Ihr Immunsystem und Organe sind nicht überlastet, das Darmmilieu ist ausgeglichen und die Leber in Ordnung.

Hinter einer Hauterkrankung kann eine hormonelle Disbalance liegen – muss aber nicht. Aber definitiv ist etwas in dir – ob körperlich, geistig oder seelisch – nicht in Balance.

Hormone und Haut – Ein Zusammenhang

Wann die Haut hormonell bedingt unrein ist

Wenn ein Hormon zu viel vorhanden ist und der Körper das nicht ausgleichen kann, dann kann das zu Hautproblemen führen. Aber: Man kann nie sagen, dass ein Hautproblem rein hormonelle Gründe hat.

Es ist zwar häufig so, dass ein erhöhter Testosteronspiegel eine verstärkte Talgproduktion anregen kann und die Poren sich verengen. Wenn nun die Hautbarriere selbst Probleme bereitet und z.B. stärker verhornt ist, dann entstehen Unterlagerungen und die Stelle entzündet sich – Pickel oder Akne entstehen. Aber auch ein Überschuss am weiblichen Hormon Östrogen kann zu Akne führen. Es gibt aber auch einige andere Ursachen für Akne.

Pickel haben verschiedene Ursachen. Aber ja, sie können auch hormonell bedingt sein. Einige kennen es vielleicht: Vor und während der Periode kommt manchmal ein dicker Pickel zum Vorschein. Die Pickel vergehen meist wieder – und sie sind ganz normal. Ich bin davon auch gelegentlich betroffen, es stört mich jedoch nicht. Wenn Pickel oder Neurodermitis länger bleiben, dann sollte man sich fragen, was mir der Hautausschlag sagen will.

Es hilft dir also nicht zu versuchen, deinen Testosteronspiegel zu senken. Oder die weiblichen Hormone mit Medikamente hochzuschrauben. Suche nicht nach den einen Grund. Du bist komplexer. Frage dich eher, warum z.B. dein Testosteron erhöht ist. Du darfst hier auf eine Reise gehen und dich ganzheitlich betrachten.

Es gibt Hormone, die eine schöne Haut machen. Manchmal werden diese aber im Inneren gebraucht z.B. bei den Organen – und fehlen dann für das Außen. Dann haben wir nicht die schöne Haut. Es ist aber auch nicht die erste Priorität, schön zu sein, sondern gesund.

Ist immer das Hormon Testosteron Schuld?

Häufig treten Hautprobleme mit dem Absetzen der Pille auf. Was macht die Pille mit der Haut? Das hängt mit dem Präparat zusammen, welches eingenommen wird.

Es gibt z.B. die Pille, die das Testosteron senkt und damit die Wirkungskette abflacht. Dann gibt es die Kombi-Präparate, die das Testosteron komplett herunterfahren. Frauen haben dann meist eine reine Haut, aber auch keine Libido mehr, weil eben das Testosteron fehlt (von anderen weitreichenden Folgen abgesehen).

Aber das trifft nicht auf alle Frauen zu. Deswegen darf man sich die Frage stellen: Liegt es immer am Testosteron?

Jede Frau verträgt die Pille anders. Jede Frau reagiert anders darauf. Einige Studien belegen inzwischen, dass es nicht nur an einem einzigen Hormon liegen kann. Es ist immer das Gesamtbild: eine gesunde Leber, einen gesunden Darm und ein gut funktionierendes Immunsystem.

Hautprobleme in der zweiten Zyklushälfte

Unser Immunsystem soll uns schützen vor schädlichen Substanzen aus der Außenwelt. Dafür schaut es sich jede Substanz genau an – so auch die Spermien. Und deswegen haben viele Frauen ein schlechteres Hautbild in der zweiten Zyklushälfte.

Es ist nämlich so: In der zweiten Zyklusphase wird unser Immunsystem leicht heruntergefahren, damit die Spermien ein „gutes Durchkommen“ haben (die zweite Zyklushälfte ist nach dem Eisprung). Unser weibliche Zyklus dreht sich nämlich um das Fortpflanzen, die Befruchtung – das menschliche Überleben. Das Hormon Progesteron triggert das nochmal zusätzlich.

Oft sind Frauen in der zweiten Zyklushälfte deswegen auch feinfühliger, zurückgezogener oder bekommen dort auch mal eine Erkältung – oder sind eben anfälliger für Hautprobleme.

Eine Hormondisbalance erkennen

Es ist völlig normal, dass dein Hormonhaushalt schwankt – sowohl bei Frauen wie auch bei Männern. Gerade bei Frauen würde der Zyklus ohne hormonelle Schwankungen erst gar nicht funktionieren.

Ab wann hat man eine Hormondisbalance? Ab wann ist der Hormonhaushalt nicht mehr „normal“?

Es kommt auf DEIN Empfinden an. Auf Extreme in der Stimmung, PMS oder Ausbleiben der Periode. Wie oben schon gesagt: Es geht nicht um ein „zu viel“ eines Hormons, sondern wie sehr dein Körper die Hormone balancieren kann.

Ich möchte dir ein paar Auffälligkeiten benennen. Beobachte dich einmal selbst – ohne Ziel und ohne Suche.

Stimmungsschwankungen

Für Frauen mit einer Hormon-Disbalance ist ihre extreme Schwankung der Stimmung typisch. Das heißt, wenn die Emotionen in kurzer Zeit von einen Extrem in ein anderes geraten. Es sind spontane Ausbrüche an Emotionen, die man vielleicht sonst nicht von sich kennt.

Aber Achtung: Stimmungsschwankungen sind im gewissen Maße normal, wenn es Phasen sind. Sie sind Teil deines Zyklus und vielleicht bist du gerade im Winter deines Zyklus. Dann fühlst du dich vielleicht zurückgezogen und müde, vielleicht auch traurig.

Vielleicht sind diese Schwankungen neu für dich, weil du die Pille erst vor kurzem abgesetzt hast. Die Pille bewirkt nämlich ein konstante Stimmung.

PMS & Wassereinlagerungen

Hast du starke Schmerzen vor oder während deiner Periode? Das kann ein Zeichen dafür sein, dass deine Hormone nicht in Balance sind.

Die Periode hat aber auch etwas mit Loslassen zu tun. Es ist normal, wenn du spürst, dass die Periode kommt. Ein Zwicken im unteren Rücken, Abgeschlagenheit, ein gewisser Druck im Unterleib.

Starke Schmerzen sind aber nicht mehr normal, sondern ein Zeichen, dass etwas aus den Fugen geraten ist. Oft soll gerade die Pille PMS-Beschwerden lindern – tut sie meist auch, weil es die Ausschüttung des follikelstimulierenden Hormons FSH verhindert und damit PMS, einen natürlichen Eisprung und Zyklus.

Ist dein Zyklus aber im Gleichgewicht und deine Hormone ausbalanciert, kannst du auch einen natürlichen Zyklus ohne PMS haben.

Verdauungsbeschwerden

Aufgebläht sein, Durchfall, Verstopfung – Einige Frauen haben Verdauungsbeschwerden vor und während ihrer Periode. Das liegt daran, dass Östrogen ein Wechselspiel mit unserem Mikrobiom im Darm hat.

Östrogen sinkt in der zweiten Zyklushälfte und ist während der Menstruation sehr niedrig. Progesteron nimmt wiederum zu in der zweiten Zyklushälfte zu und führt zu Verstopfung, weil das Hormon auch die Bewegung des Darms herunter regelt.

Auch hier gilt wieder: Gewisse Veränderungen in der Verdauung sind normal, Extreme wiederum nicht und ein Zeichen für eine Disbalance.

Bevor du jetzt aber deine Hormone als Übeltäter für deine Verdauungsbeschwerden siehst, schau dir erst einmal den Zustand deines Mikrobioms an. Ich habe dazu einen sehr informativen Artikel für dich, wie du deinen Darm stärken kannst.

Beispiel: PCO-Syndrom

Ich hatte im Podcast Julia Schultz zu Gast. Sie ist zertifizierter Gesundheitscoach, mit Spezialgebiet Hormone und Anusara & Yin Yogalehrerin. Mit Anfang 20 wurde bei ihr das PCO-Syndrom diagnostiziert.

Beim PCO Syndrom sind viele „Zysten“ an den Eierstöcken. Eigentlich sind es herangereifte Eifollikel. Diese hat jede Frau während ihres Zyklus. Ganze 12 wachsen jeden Monat heran und eine einzige wird sehr groß und springt (Eisprung). Normalerweise bilden sich die anderen Follikel dann wieder zurück – nicht beim PCO Syndrom. Die übrigen Follikel reihen sich wie eine Perlenkette an den Eierstöcken entlang – und bleiben dort quasi stecken.

Wann eine Frau auffallende Symptome bemerkt, ist unterschiedlich. Nicht jedes Symptom muss entsprechend ausgeprägt sein. Manche Frauen haben selten oder keine Periode oder bemerken Haarausfall am Oberkopf, männertypischen Haarwuchs an Kinn und Brust. Das PCO Syndrom ist ein hormonelles Problem. Von den männlichen Hormonen ist eines zu viel vorhanden: Das Testosteron.

Was dann oft folgt: Die Pille (wenn man keinen Kinderwunsch hat) oder Hormonspritzen, um die hormonelle Disbalance auszugleichen. Julia selbst sagt aber: „Das ist nur die Verlagerung des Problems. Das Problem besteht weiterhin. Statt also Hormone zu schlucken, sollte man lieber früh mit der eigentlichen Ursachenbekämpfung anfangen.“

Hier kannst du dir die Podcastfolge anhören:

Beispiel: Akne

Sina Oberle ist ein gutes Beispiel dafür, wie man nach dem Absetzen der Pille Akne und Hautunreinheiten bekommt – und sie besiegt. Heute begleitet sie als Hormon Health Coach Frauen auf ihrem Weg zur gesunder Haut. Außerdem ist sie Mitbegründerin des Podcasts Generation Pille und Autorin des Buches Hautklar – Der Weg zur reinen Haut.

Ich kann dir ihre Arbeit nur wärmstens an Herz legen, wenn du deine Pille absetzen möchtest oder mit Hautproblemen nach der Pille zu kämpfen hast.

In meiner Podcastfolge kannst du Sina kennenlernen:

Beispiel: Acne conglobata

Bianca von haut.gefluester war eine weitere Interviewpartnerin in meinem Podcast. Sie hat nach dem Absetzen der Pille Acne conglobata bekommen – eine sehr schmerzhafte Form von Akne. Sie selbst ist mitten im Heilungsprozess und zeigt auf Instagram mutig, wie sie mit dem Post-Pill-Syndrom und ihrer einhergehenden Akne umgeht – ohne das Absetzen der Pille zu bereuen. Sie hat mit Traditioneller Chinesischer Medizin große Erfolge erzielen können.

Ihren Erfahrungen kannst du in dieser Podcastfolge lauschen:

Natürliches Hormon-Gleichgewicht finden

Bevor du anfängst, gleich in die Umsetzung gehen zu wollen: Verstehe die nachfolgenden Tipps als ganzheitliche Reise. Basis ist aber, die Pille abzusetzen. Denn mal ehrlich: Wie sollst du in ein natürlich hormonelles Gleichgewicht kommen, wenn du Hormone einnimmst? Die Pille wirkt auf zahlreiche Prozesse und Organe in deinem Körper.

Bei all den Schritten, die jetzt folgen: Es geht vor allem darum, dein Immunsystem zu entlasten.

Denn was passiert in deinem Körper? Ein aktives Immunsystem, also eines, welches mit Entzündungen und Erkrankungen zu kämpfen hat, bekommt vom Körper all seine Aufmerksamkeit. Andere Prozesse wie eine gute Nährstoffverteilung rücken dann zunächst in den Hintergrund – auch der Hormonhaushalt.

Ernährung & Hormon Food

Ob PCOS, Akne oder Pickel – Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für unseren Körper. Bestimmte Inhaltsstoffe wirken hormonell. Manche Hormone können sich erst durch bestimmte Nahrungsmittel bilden. Insulin selbst ist ein Hormon.

Aber auch das Immunsystem sitzt zu 80% im Darm. Genau deswegen ist die Ernährung auch der erste und wichtigste Schritt, um deine Hormone ins Gleichgewicht zu bringen.

Schritt 1: Zucker vermeiden

Zucker hat Einfluss auf deinen Insulinspiegel und damit auf deinen Hormonhaushalt. Durch zu viel Zucker z.B. in Süßspeisen oder Weißmehlprodukten geht dein Insulin auf Achterbahnfahrt – und damit auch deine Hormone.

Deine Hormone brauchen einen stabilen Blutzuckerspiegel, um sich gut bilden zu können.

Wenn du tiefer in dieses Thema eintauchen willst, dann empfehle ich dir Julias und Hannahs Buch Hormon Food, welches darüber und über saisonale Ernährung aufklärt und dir dazu noch Rezepte für deinen Zyklus gibt.

Schritt 2: Entzündungshemmend essen

Gibt es Lebensmittel, die du nicht verträgst? Dadurch entstehen nämlich stille Entzündungen. Dann ist dein Immunsystem hochgefahren. Das bringt wiederum Stress und Stress bringt deine Hormone durcheinander.

Indem du darauf achtest, was du nicht verträgst und grundsätzlich entzündungshemmend isst durch z.B. viel Gemüse und Obst, Vollkorn und naturbelassene Lebensmittel, kannst du schon viel für dein Hormongleichgewicht tun.

Ein weiterer Tipp: Wenn du PMS hast, dann lass die Milchprodukte mal weg. Auch Gluten oder Kaffee können PMS verstärken. Der Grund dafür ist der Östrogen-Überschuss, der nicht abgebaut werden kann.

Schritt 3: Darm und Leber unterstützen

Dein Darm und deine Leber sind wichtige Organe für einen gut funktionierenden Körper und Immunsystem. Kümmere dich deswegen unbedingt um deinen Darm und deine Leber, z.B. durch mehr Bitterstoffe oder Ballaststoffe, wie Leinsamen, Artischocken, Chicorée, Löwenzahn, Kräuter-Tees oder Bitter-Elixiere.

Weitere Tipps für die Darmpflege findest du in meinem anderen Artikel: Was du für den Darm tun kannst.

Schritt 4: Dem Zyklus entsprechend essen

Dein Körper braucht gerade während der Periode viel mehr Nährstoffe. Schließlich möchte er gut loslassen können. Erhöhe also die Nährstoffe in dieser Zyklusphase. Gib deinem Körper, was er braucht wie z.B. auch wärmende Nahrung in der Zeit der Periode. Das sind z.B. Rote Beete oder Sushi.

Du kannst dich auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (kurz: TCM) oder im Ayurveda einmal umschauen über kühlende und wärmende Mahlzeiten. Auch hier habe ich wieder ein Buchempfehlung für dich: In the FLO: Unlock Your Hormonal Advantage and Revolutionize Your Life von Alisa Vitti.

Vielleicht ist auch ein individuelles Ayurveda Coaching mit Coach Franziska etwas für dich? Mir persönlich hilft Ayurveda dabei, meine innere Nervosität loszulassen und entspannter zu sein. Auch mein Hautbild hat sich verbessert.

Bewegung vs. Sport

Die Hormone kommen oft durch übermäßigen Sport aus dem Gleichgewicht. Wechsle ein hartes Training daher mit entspannenden Bewegungen ab, wie z.B. dem Yin Yoga. Es geht darum, dich nicht weiter zu erschöpfen.

Es gibt sogar Sportprogramme, die deinen weiblichen Zyklus berücksichtigen d.h. mit den Energien zu den verschiedenen Zeiten deines Zyklus gehen.

Stress reduzieren

Stress hängt eng mit den Hormonen zusammen. Stress selbst ist sogar eine hormonelle Reaktion. Und Stress ist leider auch Auslöser für viele Erkrankungen. In folgenden Artikeln kannst du tiefer eintauchen:

Ich lege dir sehr ans Herz, dich generell zu entstressen. Bringe mehr Entspannung in deinen Alltag – am besten regelmäßig z.B. durch Meditationen. So kann sich dein Nervensystem ausruhen und dein Körper und sein Hormonhaushalt regenerieren.

Ausreichend Schlaf

Ausreichend Schlaf ist essentiell für einen gut funktionierenden Organismus. Wieviel du schlafen solltest, ist abhängig von dir selbst, den Jahreszeiten – sogar manchmal von den Planeten. Achte da einfach auf dich und dein Gefühl. Nicht immer ist es deine Energie, die runtergeht, sondern eine andere, die dich beeinflusst.

Du kannst einen guten Schlaf z.B. durch gute Abendroutine stärken: Das Licht früh dimmen, Bildschirme und Handy ausmachen, eine Einschlaf-Meditation machen, Leberwickel, Yin Yoga oder Stretching machen oder einen Kurkuma Latte mit Aschwaganda trinken.

Bring dein Nervensystem runter und übe dich in abendlicher Entspannung.

Übrigens:

Zyklisch leben

Ruhe und Leerlauf ist heutzutage selten für uns. Das liegt zum einen am westlichen Lebensstil, zum anderen aber auch an das fehlende Bewusstsein für den eigenen Zyklus. In der ersten Zyklushälfte bist du auch voller Tatendrang, Energie und Schöpferkraft. In der zweiten Phase nimmt diese aber ab und du sollst mehr zur Ruhe kommen.

Sei mal ehrlich: Lebst du nach deinem Zyklus?

Auch die Zeit der zweiten Zyklushälfte hat etwas Besonderes: Du denkst mehr nach, stellst Lebensfragen – und du darfst dich diesem einfach öffnen, ohne sie zu bewerten. Statt weiter energetisch zu sein, nutze die Phase für Dinge, die deine Seele nähren. Nutze die Zeit zum Reflektieren und Fühlen – und einfach nur Sein.

Ich lege z.B. größere Projekte und Entscheidungen nicht mehr in die zweite Zyklushälfte. Ich weiß, dass ich in dieser Zeit viele Gedanken und Gefühle habe, auf deren Basis ich keine Entscheidungen treffen möchte.

Gutes Wasser

Wusstest du dass sogar Rückstände der Pille in unserem Trinkwasser zu finden sein können? Das Leitungswasser ist in der Regel sehr gut aufbereitet. Dennoch könnten sich darin noch Kleinstmengen von Hormonen, Bakterien, Chlor, Gerüche & Verfärbungen, Medikamentenrückstände, Schwermetalle, Mikroplastik befinden. Um diese bestmöglich zu filtern kann ich einen guten Wasserfilter von TheLocalWater empfehlen, der viele der genannten Dinge entfernt und dabei alle wertvollen Mineralien schützt und erhält. Gutes Wasser ist essenziell.

Emotionale und seelische Ausgeglichenheit

Östrogene wirken auf den Bereich unseres Gehirns, der für unsere Emotionen zuständig ist: auf das limbische System. Im Verlauf des Zyklus verändert sich unsere Gehirnstruktur im Bereich der Emotionen. Mit der Pille unterbindest du aber diese Gehirn-Bewegung. Viele Frauen beschreiben, dass sie sich mit der Pille wie verschleiert fühlten – und ohne Pille erst wirklich Geist und Körper im Einklang verspüren.

Um Hautprobleme und auch hormonelle Disbalancen zu klären, glaube ich fest daran, dass es um eine Balance deines gesamten Selbst geht. Dass du deinen Gedanken und Gefühlen nah bist, sie verarbeiten und loslassen kannst. Dass du durch die Arbeit mit deinem Unterbewusstsein Ängste auflösen kannst. Dass du zu deiner Weiblichkeit finden kannst – und deine Hormone in Balance stehen.

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Fotos: Jennifer Thomas Fotografie

Stand: 07.07.2021 © Zauberhaut – Alle Rechte vorbehalten – Angaben ohne Gewähr
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